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TECHNEGASTM

Funktionelle Lungenbildgebung mit TECHNEGASTM

TECHNEGASTM ist eine ultrafeine Dispersion aus mit Technetium markierten Kohlenstoffpartikeln. TECHNEGASTM wird hergestellt, indem Technetium-99m in einen Graphittiegel gegeben und im Technegas-Generator mehrere Sekunden lang auf ca. 2750 °C erhitzt wird.1 Das dabei entstehende TECHNEGASTM ist ein gasähnliches Aerosol aus Nanopartikeln (mittlere Größe: 30–60 nm), bei denen es sich um hexagonale reine Kohlenstoffringe mit einem darin vollständig eingeschlossenen Kristall aus metallischem Technetium handelt.2 Die geringe Größe und die hydrophoben Eigenschaften sind ideale Voraussetzungen für ein gasähnliches Verhalten und für die Deposition in den Alveolen der Lunge.2-3 TECHNEGASTM dringt bis in die Subsegmentbronchien vor und wird durch das Surfactant in den Wänden der Alveolen gebunden.4

Patienten mit Verdacht auf Lungenembolie inhalieren TECHNEGASTM und werden anschließend im Rahmen einer V/Q-SPECT (Ventilations-/Perfusionsszintigraphie mit Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie) mit einer Gammakamera ventilationsszintigraphisch untersucht.3 TECHNEGASTM, im mobilen Technegas-Generator erzeugt und beim ventilationsszintigraphischen Teil einer V/Q-Szintigraphie eingesetzt, ist kosteneffektiv, leicht zu handhaben und liefert akkurate Ergebnisse.5 Bei Kombination mit einem SPECT-Bildgebungsverfahren ist die resultierende V/Q-SPECT mit TECHNEGASTM für viele Beobachter einer planaren Bildgebung und einer Computertomographie (CT) überlegen, was Sensitivität, Genauigkeit und negativen prädiktiven Wert anbelangt.6-7

Die V/Q SPECT-Bildgebung beeindruckt im Vergleich zur konventionellen CT insbesondere durch die geringe Strahlendosis.8 Dies ist bei allen Patienten wichtig, insbesondere aber bei jüngeren Frauen mit physiologischer Zunahme des Brustgewebes.9

Lung scintigraphy has a superior sensitivity combined with adequate specificity and low rate of non-diagnostic tests. The low radiation dose, the possibility to quantify the degree of embolism and to use the test for follow-up of treatment of embolism and its feasibility in very sick patients, contribute to the priority of lung scintigraphy over Computed Tomographic Pulmonary Angiography “ 10

Diagnostische Qualität der CT, der planaren V/Q-Szintigraphie, der V/Q SPECT und der V/Q SPECT/CT hinsichtlich des Nachweises einer Lungenembolie

Table 1: Diagnostische Qualität der CT7, der planaren V/Q-Szintigraphie6, der V/Q SPECT7 und der V/Q SPECT/CT7 hinsichtlich des Nachweises einer Lungenembolie (übernommen aus Reinartz et al, 2004 6 & Hess et al, 2016 7 )

With the advent of SPECT and SPECT/CT technology, significant improvements in ventilation-perfusion imaging have been made, not only in our ability to resolve subtle heterogeneity in ventilation and perfusion distributions but also in providing relative quantification of ventilation and perfusion11 „

Tabelle 2: Funktionelle und quantitative Lungenbildgebung. Aufnahmen und 3D-Quantifizierung bereitgestellt von

Als Folge dieser technischen Verbesserungen eignet sich die moderne quantitative V/Q-SPECT/CT mit TECHNEGASTM möglicherweise auch als Instrument für die präoperative Abklärung, die Überwachung der Krankheitsprogression und die Nachbeobachtung des Therapieerfolgs12-13 in verschiedenen Situationen, in denen eine funktionelle Bildgebung der Alveolarräume benötigt wird:

Lungenembolie
Chronisch-thromboembolische pulmonale Hypertonie
Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung
Asthma bronchiale
Lungenemphysem
Präoperative Quantifizierung der Lungenfunktion
Planung einer Strahlentherapie

Weitere Informationen zu den klinischen Möglichkeiten von TECHNEGASTM erhalten Sie in der Rubrik Klinische Ressourcen

 


Vorteile von TECHNEGASTM

      Diagnostische Genauigkeit :

Die Sensitivität, die Spezifität und die Genauigkeit entsprechen mindestens denen einer CT-Pulmonalisangiographie5 und geben dem Arzt diagnostische Sicherheit bei Lungenembolien auf der Ebene der Subsegmentarterien.6,14

     3D-Aufnahmen:

Das gasähnliche Verhalten von TECHNEGASTM in Kombination mit der idealen Aktivität von 99mTc ermöglicht eine hervorragende Penetration bis in die Lungenperipherie.3,15 Für eine einfachere Interpretation der Aufnahmen sorgt die Möglichkeit zur Bilderfassung aus mehreren Sichtwinkeln.16

      Geringe Strahlenbelastung des Patienten:

Bei der V/Q-SPECT mit TECHNEGASTM ist die Strahlenbelastung der Brust um den Faktor 27–36 geringer als bei der CTPA.8

     Schnell und einfach:

Die rasche und einfache Anwendung von TECHNEGASTM15 (nur 3–4 Inhalationen) ermöglicht selbst bei obstruktiven Lungenerkrankungen eine genaue und schnelle Entscheidungsfindung.16

     Wenige Kontraindikationen:

TECHNEGASTM kann bei nahezu allen Patienten angewendet werden – auch bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion17, bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegenüber jodhaltigen Kontrastmitteln17 und bei Patienten mit COPD.18 Auch bei jungen Frauen im gebärfähigen Alter8,16 und bei Schwangeren8-9 sollte TECHNEGASTM der Vorzug gegeben werden.

     Nichtinvasiv19:

Da TECHNEGASTM leicht zu inhalieren ist, wirkt es sich positiv auf das Wohlbefinden und die Compliance des Patienten aus.

 


Nützliche Dokumente

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Literatur

  1. Fawdry RM, et al. Initial experience with Technegas – a new ventilation agent. Australas Radiol 1988; 32(2): 232-238
  2. Senden TJ, et al. The physical and chemical nature of Technegas. J Nucl Med 1997; 38: 1327-1333
  3. Roach PJ, Schembri GP and Bailey DL. V/Q scanning using SPECT and SPECT/CT. J Nucl Med 2013; 54: 1588-1596
  4. Mortensen J and Gutte H. SPECT/CT and pulmonary embolism. Eur J Nucl Med Mol Imaging 2014; 41(Suppl1): 81-90
  5. Roach PJ, Bailey DL, Harris BE. Enhancing lung scintigraphy with single-photon emission computed tomography. Semin Nucl Med 2008; 38: 441–449
  6. Reinartz P, et al. Tomographic imaging in the diagnosis of pulmonary embolism: A comparison between V/Q lung scintigraphy in SPECT technique and multislice spiral CT. J Nucl Med 2004; 45: 1501-1508
  7. Hess S, et al. State-of-the-Art Imaging in Pulmonary Embolism: Ventilation/Perfusion Single-Photon Emission Computed Tomography versus Computed Tomography Angiography — Controversies, Results, and Recommendations from a Systematic Review. Semin Thromb Hemost 2016; 42: 833–845
  8. Isidoro J, et al. Radiation dose comparison between V/P-SPECT and CT-angiography in the diagnosis of pulmonary embolism. Phys Med 2017; 41: 93-96
  9. Bajc et al. V/P SPECT as a diagnostic tool for pregnant women with suspected pulmonary embolism. Eur J Nucl Mol Imaging 2015; 42: 1325-1330
  10. Bajc et al. Comparison of ventilation/perfusion scintigraphy and helical CT for diagnosis of pulmonary embolism; strategy using clinical data and ancillary findings. Clin Physiol Funct Imaging 2002; 22(6): 392-397
  11. Elojeimy S, et al. Overview of the novel and improved pulmonary ventilation-perfusion imaging applications in the era of SPECT/CT. AJR Am J Roentgenol 2016; 207(6): 1307-1315
  12. Inmai T, et al. Clinical evaluation of 99mTc-Technegas SPECT in thoracoscopic lung volume reduction surgery in patients with pulmonary emphysema. Ann Nucl Med 2000; 14(4): 263-269
  13. Hsu K, et al. Endoscopic lung volume reduction in COPD: improvements in gas transfer capacity are associated with improvements in ventilation and perfusion matching. J Bronchology Interv Pulmonol 2018; 25(1): 48-53
  14. Grüning T, et al. Three-year experience with VQ SPECT for diagnosing pulmonary embolism: diagnostic performance. Clin Imaging 2014; 38(6): 831-835
  15. Bajc M and Jonson B. Ventilation/perfusion SPECT for diagnosis of pulmonary embolism and other diseases. Int J Mol Imaging 2011; 682949
  16. Hess S and Madsen PH. Radionuclide diagnosis of pulmonary embolism. Adv Exp Med Biol 2017; 906: 49-65
  17. Miles S, et al. A comparison of single-photon emission CT lung scintigraphy and CT pulmonary angiography for the diagnosis of pulmonary embolism. Chest 2009; 136: 1546-1553
  18. Nasr A, Lindqvist A and Bajc M. Ventilation defect typical for COPD is frequent among patients suspected for pulmonary embolism but does not prevent the diagnosis of PE by V/P SPECT. EC Pulmonology and Respiratory Medicine 2017; 4(3): 85-91
  19. Sánchez-Crespo A, et al. A technique for lung ventilation-perfusion SPECT in neonates and infants. Nucl Med Commun 2008; 29(2): 173-177

 

Ultralute

Marktzulassung ausstehend

Ultralute ist eine revolutionäre Innovation, die es nuklearmedizinischen Abteilungen erlaubt, die Produktivität ihres 99mTc-Generators zu erhöhen. Mit Ultralute kann jede gewünschte Aktivität in nur ca. 2 ml Eluat bereitgestellt werden. Durch Erhöhung der Konzentration des mit einer Elution gewonnenen 99mTc lassen sich das Zerfallsprofil und der 99mTc-Ertrag aus einem 99mMo/99mTc-Generator besser ausnutzen.